Die Traditionelle Chinesische Medizin umfasst die Bereiche Akupunktur, Moxibustion (Wärmebehandlung) und Kräuterheilkunde. Weitere unterstützende Bereiche, die vor allem im Alltag angewendet werden, sind Ernährungslehre, Massage und Bewegungsübungen, wie zum Beispiel Tai Ji Quan und Qi Gong.
Bei der Akupunktur, Akupressur und Moxibustion werden Punkte, die auf den Meridianen liegen, stimuliert, um das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Diese Punkte sind die "Öffnungen", die den Zugang zum energetischen Fließsystem des Qi ermöglichen.
Bei der Arzneimitteltherapie werden dem Körper Substanzen und Energien zugeführt, die er nicht durch die Nahrung erhalten und nicht von sich aus aufbauen kann.

Zu Beginn der Behandlung wird eine ausführliche Befragung (Anamnese) erhoben, die zirka eine Stunde dauert. Darauf folgt eine Puls- und Zungenuntersuchung. Auf diese Befunderhebung stützt sich die Diagnose und die Erstellung eines Behandlungskonzeptes. Bei jeder weiteren Behandlung dauert die Befragung rund eine halbe Stunde.