Dies ist ein Verfahren, das durch starke Erwärmung der Akupunkturpunkte oder der schmerzhaften Bereiche wirkt und diese wieder mit Energie auffüllt. Dazu wird spezielles Beifußkraut, das in die Form einer Zigarre oder eines Kegels gepresst wurde, zum Schwelen gebracht. Um eine bestimmte therapeutische Wirkung zu erzielen, kann es auch auf Ingwer-, Knoblauch- oder Aconitscheiben gesetzt werden. So kann die Moxibustion gezielt punktuell wirken. Die Wärme dringt tief ins Gewebe und kann dort Stagnationen lösen. Sie wird als sehr angenehm und entspannend wahrgenommen. Bei der Moxibustion kommt es zu keinen Verbrennungen, und sie ist schmerzfrei. Sie wird vor allem bei Kälte, Schwäche, Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, sexueller Lustlosigkeit und Schmerzen, die sich bei Kälte verschlimmern, eingesetzt. Durch die zugeführte Wärme wird, sinnbildlich gesprochen, unser inneres Feuer und unsere Lebenskraft wieder entfacht.